Photovoltaik-Anlage: Welche Größe sollte der Batteriespeicher haben?

Die explodierenden Energiekosten sind für viele Familien ein Grund für das steigende Interesse an der autarken Stromversorgung. Wenn Sie sich für Photovoltaik entscheiden, sollte der richtige Speicher nicht fehlen. Denn nur so haben Sie die Möglichkeit, den tagsüber erzeugten Strom zum Beispiel in den Abendstunden zu verbrauchen. Wir erläutern Ihnen, worauf es beim Kauf Ihrer Batteriespeicher ankommt und welche Details Sie beachten sollten.

Welche Batteriespeicherarten gibt es?

Heute werden hauptsächlich Lithium-Batterien verwendet. Sie haben den Vorteil, dass sie lange halten und auch bei intensivem Gebrauch sehr effizient sind. Nicht ohne Grund werden diese Speicher auch für Kraftwerke und Elektroautos verwendet. Wenn Sie nach dem modernsten und ergiebigsten Batteriespeicher suchen, sind Sie mit Lithium-Ionen-Batterien am besten beraten.

Die optimale Speichergröße

Sie können sich an der Faustformel orientieren, die lautet: Bei 1.000 Kilowattstunden Stromverbrauch benötigen Sie Solarmodule mit 1 Kilowatt Leistung. Dazu kommt, dass Sie für 1 kW Leistung der Photovoltaik-Anlage 0,7 kWh Speicherkapazität einplanen sollten. Wenn Sie den Speicher nach diesen Kriterien auswählen, können Sie rund die Hälfte Ihres jährlichen Strombedarfs selbst erzeugen und damit Energiekosten sparen.

Batteriespeicher als Notstrom-Anlage, funktioniert das?

Entscheiden Sie sich für einen notstromfähigen Speicher, kann er problemlos als Ersatzstromversorger dienen. Hierbei sollten Sie allerdings beachten, dass nicht jeder Speicher automatisch für die Notstromversorgung geeignet ist. Möchten Sie auf Nummer sicher gehen und mehr als eine Notstromsteckdose am Gerät nutzen, sollten Sie ich für ein Modell mit "Inselbetrieb" entscheiden. In diesem Fall werden Ihre Haushaltsgeräte kurzfristig über den Notstrom versorgt, sollte es zum Ausfall des Hauptstroms und zum Blackout kommen.

Die Sicherheit von Batteriespeichern

Lithium-Ionen-Batterien können leicht explodieren. Doch das heißt nicht, dass der Batteriespeicher unsicher wäre und ein Brandrisiko darstellt. Denn hier sind sich Experten einig: Die PV-Anlage mit Speicher erhöhen die Brandgefahr nicht mehr als ein Kühlschrank, eine Waschmaschine oder ein Geschirrspüler. Und diese Geräte sind in jedem Haushalt zu finden, ohne dass Sie sich Sorgen um einen möglichen Brand machen.

Ist die Anschaffung eines Batteriespeichers lohnenswert?

Mit Blick auf die steigenden Energiepreise ist Photovoltaik mit Speichermöglichkeit auf jeden Fall lohnenswert. Ab 2023 entfällt dazu die Umsatzsteuer beim Kauf eines Batteriespeichers, sodass Sie nicht nur beim Stromverbrauch vom konventionellen Anbieter, sondern bereits bei der Anschaffung der Anlage sparen können. Wenn Sie bereits eine ältere PV-Anlage besitzen und nun überlegen, ob sie sich nach Wegfall der Förderung noch lohnt - mit einem Stromspeicher ist sie weiterhin sehr lohnenswert.

Multi Kon Trade
2022-11-24 12:05:00 / Allgemein

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